Zucht des Goldfasan

Zuchtstamm beim Goldfasan

Da der Goldfasan nicht monogam lebt, ist eine paarweise Haltung auch nicht erforderlich. Es hat sich gezeigt, dass man den besten Zuchterfolg hat, wenn man einen Goldfasan-Hahn mit mehreren Hennen zusammen hält. Über die Anzahl der Goldfasanenhennen bei einem Hahn gibt es unterschiedliche Meinungen. Bei zu vielen Hennen leidet die Befruchtung der Eier bei der Brut. Bei zu wenigen Hennen wird die einzelne Henne ständig von dem paarungswilligen Goldfasan im Stall umhergetrieben. Dies kann so weit gehen, dass sich die Henne ständig auf der Sitzstange aufhält. Letztendlich hängt die optimale Anzahl der Goldfasan-Hennen von der Aktivität und Verträglichkeit des Goldfasan ab. Als grober Richtwert kann das Verhältniss 1:3 angesehen werden. 

Farbvarianten und Mutationen

Leider ist es heutzutage extrem schwierig reinrassige Goldfasanen zu bekommen. Inzwischen existieren so viele Einkreuzungen von anderen Fasanenarten (meist mit Amhertsfasan). Zudem exisiteren bereits sehr viele Farbmutationen, die vom dem Goldfasan in der Natur abweichen. Eine der bekanntesten Mutationen ist der gelbe Goldfasan. Dieser ist am Bauch und an der Brust nicht rot sondern gelb gefärbt. Man sollte beim Kauf genau darauf achten, dass der Goldfasan seinen Artgenossen in der freien Natur gleicht. Eine Züchterliste finden sie auch auf meiner Homepage.

Geschlechtsreife des Goldfasan

In der Literatur sind die Angaben, Henne nach 1 Jahr und Hahn nach 2 Jahren zu finden. Ich habe jedoch etwas andere Erfahrungen gemacht. 

Bei den Goldfasan-Hennen decken sich meine Erfahrungen mit den Literaturangaben. Es kann davon ausgegangen werden, dass der weibliche Goldfasan bereits im Alter von einem Jahr mit dem Legen und der Brut beginnt. 

Bei dem männlichen Goldfasan habe ich jedoch andere Erfahrungen gemacht. Bei fast allen meinen Junghähnen konnte ich feststellen, dass sie bereits nach einem Jahr geschlechtsreif sind. Natürlich ist die Befruchtungsrate der Eier nocht nicht so ideal, wie bei einem erfahrenen Zuchthahn.

Hahn und Henne des Goldfasan

Junghahn (hinten) und Henne (vorn)

Geschlechterbestimmung bei Goldfasan-Küken

Jungtiere des Goldfasan

Goldfasan-Küken

Als Züchter hat man den Anspruch, das Geschlecht der Goldfasane möglichst früh zu erkennen. Durch einen kleinen Trick ist dies bereits ab einem Alter von ca 5 Wochen möglich. Der männliche Goldfasan hat eine etwas hellere Iris als der weibliche Goldfasan. Als Küken sind die Farben der Iris bei den Hennen und den Hähnen identisch (dunkel). Doch mit einem Alter von 4 bis 5 Wochen beginnt die Iris bei den Jung-Hähnen deutlich heller zu werden. Dies ist das zuverlässigste Unterscheidungskriterium zur Geschlechterbestimmung. Mit einem Alter von einigen Monaten kann man dies auch an den Schwanzfedern erkennen. Bei den Hennen ist die Maserung eher gestreift und bei den Hähnen eher gepunktet. Jedoch ist dieses Kriterium viel ungenauer und setzt viel Erfahrung voraus. Mit absoluter Sicherheit erkennt man das geschlecht aber erst nach der Färbung des Goldfasan.

 

 

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